Ein persönlicher Nachruf auf Dr. Otto Wirtz (1943–2026)

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Dr. Otto Karl Wirtz, langjährigem Schulleiter (1994-20099) unserer Schule und einer prägenden Persönlichkeit für eine ganze Generation von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen.

Als Dr. Wirtz 1994 die Leitung übernahm, brachte er einen Führungsstil mit, der gleichermaßen fordernd wie vertrauensvoll war: Er gab Orientierung, ließ aber Raum. Er führte „mit langer Leine“, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern als bewusstes pädagogisches Prinzip: Eigeninitiative wurde ermöglicht, Talente wurden gesehen und gefördert. Wo Grenzen überschritten wurden, zeigte er klare Kante, fair, nachvollziehbar und mit dem Anspruch, dass Schule mehr sein muss als Verwaltung.

Modernisierung mit Augenmaß und Vertrauen in Verantwortung

In seine Amtszeit fiel ein Schritt, der heute selbstverständlich wirkt, damals jedoch Mut und Weitsicht verlangte: die Einführung des Internets an der Schule, ermöglicht über eine Standleitung der Rheinischen Post und außerordentlich engagierte Schüler der späten 90er Jahre.

Dr. Wirtz begegnete dieser neuen Welt nicht mit Reflexen des Verbots, sondern mit einer seltenen Kombination aus Wohlwollen und Vertrauen: Er ließ Entwicklungen zu, beobachtete, gab Spielräume, und nahm dabei in Kauf, dass Lernprozesse nicht reibungslos verlaufen. Genau dieses Vertrauen hat viele von uns nachhaltig geprägt.

Identität stiften: 450 Jahre Schule und gelebte Partnerschaften

Bereits 1995 feierten wir das 450-jährige Schuljubiläum, ein Meilenstein, der sich aus der Gründung der Vorgängerinstitution „Herzogliche Landesschule“ Anno 1545 ergibt.

Dr. Wirtz verstand Tradition nicht als Museum, sondern als Auftrag: aus Herkunft Zukunft zu machen. Dazu passten die von ihm mitgetragenen Schulpartnerschaften, insbesondere mit Frankreich, ebenso wie die regelmäßigen, umfangreichen Exkursionen innerhalb Deutschlands und ins europäische Ausland. Schule war unter ihm nicht nur Unterrichtsraum, sondern Erfahrungsraum.

Kulturelle Blüte und „Kernraum“ für Engagement

Viele Ehemalige verbinden seine Ära mit einer kulturellen und extracurriculären Dynamik, die ihresgleichen suchte: mehrere Schülerzeitungen, regelmäßige Jahrbücher, lehrerfreies Oberstufentheater, große Kunstprojekte und Kooperationen mit Akteuren der Zivilgesellschaft. Dass eine Schule so aufblühen kann, braucht mehr als gute Ideen, es braucht eine Leitung, die nicht blockiert, sondern ermöglicht.

Bau, Bestand und Zukunftsfähigkeit

Auch baulich wurde die Schule in diesen Jahren weiterentwickelt. Die später erfolgte grundlegende Erneuerung des Gebäudebestands und die Renovierung des Altbaus (inklusive Wiederherstellung von Turm und Dachgiebel) markieren eine Phase, in der Substanz bewahrt und Zukunftsfähigkeit hergestellt wurde.

Dass solche Vorhaben gelingen, braucht Beharrlichkeit, Moderation und das Talent, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen, Fähigkeiten, die Dr. Wirtz über Jahre als „Manager“ im besten Sinne unter Beweis stellte.

Autor, Pädagoge, Heimatkundler und Mensch mit Humor

Dr. Wirtz war Autor zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen. Dass sein Interesse nicht an Schulmauern endete, zeigen auch heimat- und kulturgeschichtliche Themen, die er publizistisch bearbeitete (u. a. „Jan Wellem – Geliebter Verschwender“, „Rheinisch-Bergische Sagen und Legenden“).

Und wer ihn erlebt hat, erinnert sich nicht nur an Klarheit und Verantwortung, sondern auch an feinen Humor: legendär bleiben die Bilder aus seinem Französisch-Lehrwerk, die ihn und seine Frau als „Räuber“ im heimischen Garten zeigten, eine kleine Szene, die viel über seinen Stil verrät: Bildung darf ernst sein, aber sie muss nicht humorlos sein.

Dank und Abschied

Wir trauern um einen Schulleiter, der Gestaltungsspielräume nicht hinter Paragrafen versteckte, sondern sie nutzte, unbürokratisch, zugewandt und mit dem klaren Blick für das, was Schule im Kern ausmacht: Menschen zu befähigen.

Viele von uns sind stolz und dankbar, Teil dieser Zeit gewesen zu sein.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau, seiner Tochter und seinen Enkelkindern.

Wir wünschen ihnen Kraft, Trost und die Gewissheit, dass Dr. Otto Karl Wirtz in der Erinnerung der Schulgemeinschaft weiterlebt.

Für den Ehemaligenverein des Görres-Gymnasiums
Philipp Schuch, Schriftführer

Die Evolution von gradar: Vom Stellenbewertungstool zur umfassenden Lösung für Stellenarchitekturen und Vergütung

Als ich gradar vor über einem Jahrzehnt ins Leben rief, hatte ich eine klare Vision: Ein Tool zu schaffen, das nicht nur die Bewertung von Stellen revolutioniert, sondern die gesamte HR-Welt auf eine neue Ebene hebt, indem klassisches Beraterwissen über ein einfaches und günstiges Tool für jedermann zugänglich gemacht wird. Heute, im Jahr 2025, blicke ich zurück auf eine Reise, die uns von einem einfachen Stellenbewertungstool zu einem umfassenden Werkzeug für das Management von Stellenarchitekturen, Vergütungsanalysen, Gehaltsstrukturierungen, Gehaltsvergleichen, Gender Pay Gap Analysen und detaillierten Berichten zur Entgelttransparenz geführt hat. Und das Beste daran? Unser erstes Wireframe aus dem Jahr 2014 war dieser Vision bereits erstaunlich nahe. ?


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Anmeldungen an den Düsseldorfer Gymnasien für das Schuljahr 2025/26

Im Februar 2025 konnten sich Viertklässler an den 24 Düsseldorfer Gymnasien für die fünfte Klasse anmelden. Mir liegen aktuell (13.02.25) die Zahlen der städtischen Gymnasien vor, sobald mir die Zahlen der kirchlichen Gymnasien vorliegen, werde ich diese ergänzen.

Neben Interesse am Schulprofil und den Schwerpunkten einer Schule spielen bei der Anmeldung (leider) auch taktische Überlegungen eine Rolle. So sind Angebot (Aufnahmekapazität) und Nachfrage (historische Erstrunden-Anmeldungen), aber auch angekündigte Umbau- und Sanierungsarbeiten oder geplante Standortverlagerungen einzukalkulieren.

Die historischen Anmeldezahlen an Düsseldorfer Gymnasien von 2008 bis 2025.

Um Eltern und Kinder bestmöglich zu informieren, habe ich heute die Anmeldezahlen des aktuellen Schuljahres in meiner Tabelle ergänzt. Details im Google Dokument, Link siehe unten.

(Historische) Anmeldezahlen für die Gymnasien in Düsseldorf seit dem Schuljahr 2008/09 als Google Tabelle

Weiterbildungsempfehlung in Düsseldorf

Meine gute Bekannte Sabrina hat sich mit einem eigenen Akademieangebot selbstständig gemacht und ich freue mich, ihr Angebot hier vorstellen zu können.

Jeder, der mit Menschen arbeitet, weiß, wie wichtig es ist, sich ständig weiterzuentwickeln und auch mal innezuhalten. Hier bietet die aude akademie unter der Leitung von Sabrina Hupperich einen besonderen Lern- und Reflexionsraum, um persönliche und berufliche Kompetenzen in den Blick zu nehmen.

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Anmeldungen an den Düsseldorfer Gymnasien für das Schuljahr 2024/25

Ende Januar / Anfang Februar 2024 starten die 24 Düsseldorfer Gymnasien wieder ihre Anmeldeverfahren für die fünfte Klasse.

Neben Interesse am Schulprofil und den Schwerpunkten einer Schule spielen bei der Anmeldung (leider) auch taktische Überlegungen eine Rolle. So sind Angebot (Aufnahmekapazität) und Nachfrage (historische Erstrunden-Anmeldungen), aber auch angekündigte Umbau- und Sanierungsarbeiten oder geplante Standortverlagerungen einzukalkulieren.

Das Luisen-Gymnasium Düsseldorf ist aktuell von solch einem Wandel besonders betroffen, da Sextaner künftig in der neu eingerichteten Dependance am Fürstenwall ihre Laufbahn beginnen, nach zwei Jahre an die Bastionsstraße wechseln werden, und dann im Jahr 2026 den Umzug an den noch zu errichtenden Standort an der Völklinger Straße mitmachen sollen. Damit dürfte das Luisen eine sichere Wahl in der Erstrunde sein, wenn man denn gewillt ist, seinem Kind diese Wechsel und die alte Bude am Fürstenwall zuzumuten.

Dagegen ist die Verlagerung des Schloß-Gymnasium Benrath an den neuen Standort an der Benrodestraße ein deutlich überschaubareres Unterfangen, das schon zum Schuljahr 2024/25 realisiert werden soll.

Am Lessing-Gymnasium und Berufskolleg sollen in einem Neubau bis 2023 Platz für naturwissenschaftliche Räume entstehen, aber auch der Bestandsbau und Schulhof werden renoviert. Bereits ab dem kommenden Schuljahr sollen vier Klassen in der Jahrgangsstufe fünf starten.

Auch das bestehende Schulgebäude des Marie-Curie Gymnasiums wird saniert und erhält zusätzlich einen Erweiterungsbau mit Mensa. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für 2024 geplant, bis dahin stehen provisorische Räume in Containern zur Verfügung.

Das Comenius-Gymnasium erhält ebenfalls einen Erweiterungsbau und ein Aula-Gebäude mit Mensa. Zum Schuljahr 2024/25 wird die Zügigkeit auf fünf Züge erhöht, wobei die Baumaßnahmen erst Ende 2025 abgeschlossen sein sollen.

In Gerresheim rücken „Am Poth“ ebenfalls die Bagger an, um eine neue Aula und Sporthalle zu errichten. Es wird aber nicht nur neu gebaut, sondern auch umgebaut und klimafreundlich saniert. Die Bauzeit wird mit vier Jahren bis ca. 2026 avisiert.

Bei all den Erweiterungsbauten bleiben nur noch zwei dreizügige Gymnasien übrig!

Das Görres-Gymnasium ist das humanistisches Traditionsgymnasium Düsseldorfs, mit Latein und Englisch als ersten Fremdsprachen, zentral gelegen auf der Kö, einer familiären Atmosphäre und 477jähriger Geschichte.

Das Leibniz-Gymnasium hat eine Montessori-Ausrichtung und einen bilingualen Zweig (Neugriechisch). Es bietet als einziges Gymnasium in Düsseldorf ein Konzept, das für alle Schüler vom Jahrgang 5 bis zum Abitur die gymnasiale Ausbildung und die damit verbundenen Ansprüche mit den spezifischen Vorteilen der Montessori-Pädagogik verbindet.

Die historischen Anmeldezahlen an Düsseldorfer Gymnasien von 2008 bis 2022.

Um Eltern und Kinder bestmöglich zu informieren, habe ich heute die Anmeldezahlen des aktuellen Schuljahres in meiner Tabelle ergänzt. Details im Google Dokument, Link siehe unten.

Die (Erst-)Anmeldezahlen der Düsseldorfer Gymnasien seit dem Schuljahr 2008/09. Quelle: Schnellmeldungen der Stadt Düsseldorf

(Historische) Anmeldezahlen für die Gymnasien in Düsseldorf seit dem Schuljahr 2008/09 als Google Tabelle

Anmeldezahlen für die Gymnasien in Düsseldorf

Alle Jahre wieder öffnen die weiterführenden Schulen Ende Januar / Anfang Februar ihre Tore, um Viertklässlern die Anmeldung für den Übergang in die fünfte Klasse zu ermöglichen.

Ich habe in den letzten Jahren regelmäßig die Anmeldezahlen der Düsseldorfer Gymnasien zusammengetragen und veröffentliche diese nun erstmalig an dieser Stelle.

Weiter unten sind die Zahlen in einer interaktiven Tabelle aufgeführt, in der ich zudem in Klammern die Anzahl der tatsächlich im Schuljahr 2021/22 aufgenommenen Kinder eingebunden habe.

Die (Erst-)Anmeldezahlen der Düsseldorfer Gymnasien seit dem Schuljahr 2008/09. Quelle: Schnellmeldungen der Stadt Düsseldorf

(Historische) Anmeldezahlen für die Gymnasien in Düsseldorf seit dem Schuljahr 2008/09 als Google Tabelle

Rückfragen gerne unten in den Kommentaren stellen.

Mein Beitrag zur Verkehrswende

Am 27. April 2021, also vor fast genau 9 Monaten, hat eine Mitarbeiterin meines Unternehmens bei den Stadtwerken Düsseldorf angefragt, ob wir eine Ladesäule sponsern könnten:

Guten Tag, da der Düsseldorfer Süden stark unterversorgt ist, interessiert sich unsere Firma dafür eine Ladesäule im öffentlichen Raum (es gibt kein frei zugängliches Firmengelände) zu sponsern. Können Sie uns sagen, welche Möglichkeiten es hierfür gibt? Welche Schritte müssen wir dafür gehen?

Nachricht aus dem Kontaktformular an die Stadtwerke

Am 21. Januar 2022 wurde die Säule, die ungefähr auf Höhe der früheren Bushaltestelle an der Otto-Hahn-Straße (in Richtung Düsseldorf-Eller) errichtet wurde, offiziell in Betrieb genommen.

Bild der Ladesäule an der Otto-Hahn-Straße, Düsseldorf
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hreflang in der Praxis

Mit gradar haben wir eine Software entwickelt, die seit 2016 in mehr als 300 Unternehmen weltweit angewendet wird. Weltweit, weil wir von Beginn an auf die internationale Vermarktung gesetzt und ein globales Ökosystem von Implementierungspartnern aufgebaut haben.

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Mobilitätswandel: Pendler sollen bei uns hinter’m Haus „parken-and-riden“

Zusammenfassung

Es ist schwierig mit der Lokalpolitik … die einen Parteivertreter wollen dies, die anderen jenes, nur scheinen die meisten nicht verstanden zu haben, dass es im Düsseldorfer Süden manch Öffentliche Güter dringender braucht als andere, dazu zählen insbesondere:

  • Bezahlbarer Wohnraum
  • Vorschulische Kinderbetreuung (Kindertagesstätten und -gärten)
  • Plätze an (modernen) Ganztagsgrundschulen

Die Grünen z.B. wollen ernsthaft die Pläne aus den frühen 70er Jahren nochmal prüfen lassen, in denen eine Verlängerung der Straßenbahnstrecke, die heute am Botanischen Garten endet, bis zu uns beschrieben wurden. Dass von 1974 bis 1979 zwischen der Universität und Wersten ein kleiner Botanischer Garten gebaut wurde, scheint ihnen entgangen zu sein. Lieber Ernst Welski, das geht nicht, gucken Sie sich einfach mal einen aktuellen Stadtplan an, denken ein bisschen nach und sagen dann mal nichts. Es schadet nicht.

Die CDU Fraktion in der BV 9 wird am 22. November einen Antrag einreichen, dass auf dem Gelände eine Grundschule mit Sporthalle gebaut wird. Das ist eine erstaunlich kluge Idee, denn der Mangel an Grundschulplätzen im Stadtteil ist eklatant.

Von der alternativen Idee, die Fläche für Einfamilienhäuser auszuweisen, halte ich nichts. Die Lebenshaltungskosten in Mehrfamilienhäusern sind deutlich niedriger. Für Einfamilienhäuser eignet sich wahrscheinlich das Gebiet westlich der Ickerswarder Str. in Himmelgeist (gegenüber ALDI) besser.

Die Verwaltung der Stadt Düsseldorf hingegen plant einen provisorischen Park+Ride Platz, um 130 Fahrzeugen einen Stellplatz zu bieten. Der durchschnittliche Besetzungsgrad im Berufsverkehr liegt allerdings bei etwa 1,2 Personen pro PKW, ansonsten bei 1,42 Personen je PKW. Nehmen wir mal großzügig an, dass an jedem Arbeitstag 185 Personen (130 x 1,42) diesen Parkplatz als Berufspendler benutzen, dann kann die Rheinbahn damit einen (!) Solobus der Linie SB57 mit etwa 40 Sitzplätzen sowie einen (!) Gelenkbus der Linie M3, der Platz für etwa 150 Fahrgäste bietet, auslasten.

Die Kosten

Ein Stellplatz hat mind. 2,3m x 5m groß zu sein. Das sind 11,5m². Die Gesamtfläche der Stellplätze beträgt somit 1.495m²

Die Fahrgassen müssen bei dieser Größe der Stellplätze, die im 90° Winkel angelegt werden, mind. 6,5m breit sein.

Die Fläche der Fahrgassen ohne Querverbindungen und Zufahrten beträgt somit 6,5m x 2,3m x 130 = 1.943,5m².

In Summe müssen also mind. 3.438,5m² gepflaster werden. Wenn man die Querverbindungen und Zufahrten hinzurechnet, kommt man gut und gerne auf 4.000m².

Die Arbeitskosten von Aushub bis zu den Pflasterarbeiten liegen pro Quadratmeter bei ca. 75€. Dazu kommen noch Materialkosten von mind. 25€.

Ergo, liegen die einmaligen Kosten bei mind. 400.000 €. Da öffentliche Bauprojekte im Schnitt 73% teurer werden als gedacht, gehe ich ab sofort von 700.000€ Baukosten aus. In jedem Jahr der Nutzung kommen dann noch Wartung, Grünschnitt usw. hinzu.

Kosten & Nutzen Analyse

Im Schnitt arbeiten Arbeitnehmer an 220 Arbeitstagen im Jahr (abzgl. Krankheit). 220 Arbeitstage x 185 Pendler ergibt 40.700 Fahrten in die Innenstadt oder bis zum Südpark, die vom ÖPNV übernommen werden könnten. Die Anzahl der Rückfahrten ist in gleicher Höhe anzusetzen.

Wenn das Provisorium ein Jahr Bestand hat, wird jede Fahrt aufgrund der Baukosten mit gut 8,5€ subventioniert, bei zwei Jahren mit ca. 4,5€, usw..

Die Rheinbahn legt im Schnitt an 365 Tagen im Jahr 530.000 Fahrten zurück. Die Stadt zahlt dafür im Jahr ca. 45.000.000 €. Jede Fahrt wird derzeit also mit ca. 25 Cent durch die Stadt subventioniert.

Nochmal für Doofe. Die Kosten des provisorischen P+R Platzes, umgelegt auf die Fahrten der Berufspendler, bedeutet bei einjähriger Nutzung eine 34mal höhere Subvention der Fahrten als üblich.

Oder anders gesagt, mit der Kohle, die für eine vierjährige Nutzung des Provisoriums (!) ausgegeben wird, könnte man in dieser Zeit auch 200 Pendlern das Ticket2000 im Abo bezahlen. Das hätte den selben Effekt, ohne dass 4.000m² versiegelt werden müssen.

+++ Update 12.11.2019 +++

Antenne Düsseldorf berichtet heute von den Plänen der Stadt. https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/parkplatz-an-der-ickerswarder-strasse-in-planung-399411.html

Und RP-Online erwähnte schon am 25. Oktober die Überlegungen, auf dem Gelände evtl. sogar eine neue Grundschule zu bauen. In diesem Artikel steht auch, dass die neuen Haltestellen bereits zum Fahrplanwechsel am 7. Januar angefahren werden sollen.

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