Tomorrow is never for sure

Seit gestern arbeite ich also offiziell wieder in Teilzeit. Und das ist aus vielen Gründen gut so.

Maira wird dieses Jahr eingeschult. Wir haben Glück, dass sie die Montessori Grundschule im Düsseldorfer Süden besuchen kann, müssen uns somit aber auf Bring- und Abholfahrten einstellen, da sie leider keinen eigenständig laufbaren Schulweg haben wird.

Ich möchte zudem für sie da sein, wenn sie aus der Schule kommt und etwas zu erzählen hat. Es sind schöne Kindheitserinnerungen, dass meine Schwester und ich nach der Schule mit unserer Mutter am Küchentisch saßen und den Tag Revue passieren lassen konnten. Diese will ich auch meinen Kindern ermöglichen.

Nachdem ich mich im letzten Jahr aus dem operativen Geschäft meines HR-Tech-Startups weitestgehend rausgehalten habe, möchte ich die gewonnene Zeit auch nutzen, um wieder aktiv mitzuarbeiten. Mir bereitet das Beratungsgeschäft weiter große Freude, da wir neben unserem Produktgeschäft mit einem internationalen Stellenbewertungssystem vor allem zu Spezialfragen beraten, für die es keine Lösung aus der Schublade gibt. Da wir vornehmlich für’s Denken eingekauft werden und eher selten vor Ort sind, lassen sich diese Aufgaben gut vom eigenen Arbeitsplatz erledigen.

Dank meiner neuen Fellowship beim Center of Evidence Based Management und meinem zuletzt etwas vernachlässigten Vergütungsblog werde ich zudem wieder mehr lernen, schreiben und über Mythen und Halbwahrheiten des Personalmanagements aufklären.

Zweifelsohne habe ich auch in den Jahren bei ista viel gelernt, aber nach zwei Gehaltsrunden mit Excel und Word ist eine dritte Runde, auch wenn diese dann in Workday gemanagt wird, nicht mehr wirklich spannend. Da jetzt schon feststeht, dass ich das Unternehmen Ende des Jahres verlassen werde, kann ich mich in den verbleibenden neun Monaten auf ein paar Sonderprojekte konzentrieren, die Workday-Implementierung als Streamlead Compensation &  Benefits begleiten und meine Nachfolger einarbeiten. Somit ist zumindest ein ordentlicher Übergang sicher gestellt.

In den nächsten Jahren werde ich mich somit auf meine Familie, mein eigenes Unternehmen und Beiträge zum Empowerment sowie zur Professionalisierung der HR-Disziplin konzentrieren.

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