30mal drücken kann ja jeder – meine Ausbildung zum Rettungssanitäter

Im Dezember 2012 besuchte ich an der Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann GmbH eine 80stündige Sanitätsausbildung, die der Vertiefung und Erweiterung der Inhalte eines zuvor beim DRK Bildungszentrum belegten Erste-Hilfe-Lehrgangs diente. Ich hatte früher im Jahr einige Notfallsituationen auf Schiene und Straße erlebt, die Fähigkeiten und Wissen jenseits meines Erste-Hilfe Ausbildungsniveaus erfordert haben.


Angesichts eines netten und professionellen Umfelds habe ich im Anschluss den Lehrgang um das vollumfängliche 520-Stunden-Programm zur Berufsqualifizierung als Rettungssanitäter erweitert. In Vorbereitung auf Notfallsituationen aber auch Beratungsprojekte im Gesundheitswesen war dies eine gute Entscheidung, da ich nun für Notfallsituationen besser gewappnet bin und mich auch im Umfeld von Gesundheitseinrichtungen sicherer bewegen kann.

Philipp² bei der Crashrettung
Übung zu Immobilisierung und Rettung aus verunfalltem Fahrzeug.
Philipp² üben mit Feuerlöschern
Löschübung mit wassergefüllten Feuerlöschern

Als Teil der Ausbildung habe ich im Sommer 2013 eine Woche in der Notaufnahme, zwei Wochen auf der chirurgischen Intensivstation und zwei in der Anästhesie des EVK Düsseldorf verbracht. Im Anschluss habe ich dann das Rettungswachen Praktikum bei der Feuerwehr Erkrath absolviert.

Philipp klettert die Drehleiter hoch.
Als Teil meiner Ausbildung bin ich eine 30 Meter hohe Drehleiter hoch geklettert.

Ende September 2013 bestand ich dann die Staatsprüfung zum Rettungssanitäter und habe seither verschiedene Fortbildungen z.B. das ACLS-Training der American Heart Association (AHA) beim DRK Bildungszentrum Düsseldorf besucht.

ACLS
Reanimaton einer Übungspuppe beim ACLS-Kurs.

Letzteres vermittelte aktuelle notfallmedizinische Handlungsabläufe für kardiale Notfälle und Rhythmusstörungen sowie den Apoplex. Nach dem Besuch der 2014er Fortbildungswoche des DRK zu pädiatrischen Notfällen werde ich diese Themengebiet in 2015 mit dem PALS-Programm der AHA vertiefen und mich zudem als ITLS Basic Provider qualifizieren.

Autor: Philipp Schuch

Philipp Schuch ist Gründer und CEO von gradar sowie Experte für Job Architecture, Stellenbewertung, Vergütungsmanagement und Entgelttransparenz. Als Unternehmer verbindet er langjährige HR- und Compensation-Erfahrung mit der Entwicklung internationaler HR-Tech- und SaaS-Lösungen. Darüber hinaus ist er als internationaler Business Angel und Investor aktiv und unterstützt Unternehmen und Gründer bei Wachstum, Produktentwicklung und strategischer Positionierung. Neben seinem beruflichen Engagement ist Philipp Schuch Vater von drei Kindern und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Görres-Ehemaligenvereins sowie als First Responder in Düsseldorf.

Ein Kommentar zu „30mal drücken kann ja jeder – meine Ausbildung zum Rettungssanitäter“

  1. Phillip 🙂
    diese Seite habe ich heute zum ersten mal gesehen 🙂
    Sehr schön… vielleicht gehen wir nächstes Jahr zusammen zum PALS, falls es zeitlich passt!!!

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