Philipp Schuch

Die Entwicklung von gradar

Auswahl und Gewichtung der Faktoren sind ein zentraler Punkt bei der Gestaltung von Stellenbewertungssystemen. Die Faktoren von gradar basieren auf einer von Ralf geleiteten intensiven Analyse des aktuellen internationalen Forschungstandes der Arbeitswissenschaften und Organisationslehre und wurden von Janina, Silke, Volker und mir während der Entwicklung permanent auf ihre Relevanz und Belastbarkeit in der betrieblichen Praxis geprüft.

  • Bei der Gestaltung der Faktoren wurde auf Diskriminierungsfreiheit größtmöglicher Wert gelegt. Ferner zeichnet sich das System durch die Überschneidungsfreiheit der Faktoren aus, so dass Doppelgewichtungen oder Bevorzugung eines Laufbahnmodells vermieden werden.
  • In einem Bewertungsprozess werden die Anforderungen an eine Position mit den zum Schwerpunkt der Laufbahn passenden Faktoren bewertet. In der Führungslaufbahn liegt der inhaltliche Fokus auf der Führung, im Projektmanagement sind für die Projektarbeit spezifische Faktoren Grundlage der Bewertung
  • Durch die Wahl der Faktoren mit ihren Ausprägungen ist es möglich, praktisch alle Stellen in einer Organisation abzubilden, von der ungelernten Hilfskraft bis zum Geschäftsführer.
  • Die Bewertungslogik ist auch mit vorhandenen Tarifsystemen und dem Europäischen Qualifikationsrahmen kompatibel.

Umsetzung als Internetplattform

Meine ehemalige Mitschülerin Victoria (Abi 2001 am Görres) von Pajangu Design und ihre Kollegen von Duplexmedia zeigen sich verantwortlich für die grafische und technische Umsetzung von gradar.com.

Benutzerfreundlich

  • Das Tool ist schnell, intuitiv zu bedienen und sicher. Durch die verständlichen Stufenbeschreibungen und die Kommentarmöglichkeit sind die Ergebnisse für alle beteiligten transparent und klar nachvollziehbar.
  • Nach einer kurzen Orientierung kann der Nutzer die Stellenbewertung in der eigenen Organisation in der Regel selbstständig durchführen.
  • Verschiedene Zusatzfunktionen, wie das Speichern der Begründung für die Entscheidung, ein organisationsweiter Quervergleich und die Möglichkeit der Neuberechnung  geben den beteiligten Personen die volle Kontrolle über den Prozess.
  • Vielfältige Export- und Filtermöglichkeiten erleichtern die weitere organisationsinterne Verwendung zum Beispiel in Vergütungsstudien, für die interne Vergütungsgestaltung oder in Laufbahnmodellen.
  • Die Leistung und Bedienbarkeit ist sowohl am PC als auch auf mobilen Endgeräten gewährleistet. Das Webinterface ermöglicht den Zugriff von überall.

Hoheit über die eigenen Daten.

  • Bei der Stellenbewertung mit gradar werden keine personenbezogenen Daten gespeichert, da nur Positionen, nicht aber Personen bewertet werden. Der Nutzer kann den gesamten Bewertungsprozess auf den gradar Servern in Deutschland archivieren oder die Ergebnisse über die Zwischenablage exportieren und lokal abspeichern.

Geschäftliche Rahmung

Um dem ganzen Vorhaben dann auch noch die passenden geschäftlichen Rahmenbedingungen zu bieten, habe ich im November 2014 eine Gesellschaft, die QPM Quality Personnel Management GmbH gegründet, in der wir unsere Aktivitäten und Dienstleistungen bündeln und professionell vermarkten.

Mehr zur Entstehungsgeschichte von gradar the job evaluation engine

Ein Kommentar zu “Die Entwicklung von gradar”

  1. […] Mehr zur Entwicklung von gradar the job evaluation engine […]

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