yippee !!! I’m in Canada
Nach einem ruhigen Flug und einer interessanten Unterhaltung mit Gus, einem Farmer aus Ontario über Soja-Bohnen, Crop-Farming und die aufgrund der verstärkten Ethanol-Nachfrage anziehenden Getreide-Preise, bin ich gestern wohlbehalten in Toronto gelandet. Die kommenden zwei Wochen sind schon komplett verplant und wir werden mit unserem Hyundai – Santa Fe ca. 5.000 km durch die Gegend fahren.
Vielleicht gibt es zwischendurch mal ein Update, ansonsten checkt das plazes.com Widget auf der rechten Seite.
Unsere kleine Reise durch den Süden Thailand hat mir ordentlich Spaß gemacht.
Mir hat besonders das Kontrastprogramm von Bangkok über den Khao Sok National Park hin zu einsamen und kaum besuchten Inseln gut gefallen, so dass ich es kaum erwarten kann, mal wieder in die Gegend aufzubrechen.
Als nächstes Backpacking Ziel in Süd-Ost-Asien schwebt mir eine Drei-Länder-Tour durch Laos, Vietnam und Kambodscha vor.
Wir sind wohlbehalten und ohne “Großschadenslage”
aus Kuba zurückgekehrt.
Wenn man das Hotel nicht verlässt, den ***** Service geniesst und die Augen nicht für die Probleme der Menschen öffnet, könnte man fast glauben im Paradies zu sein. Man bedenke nur, dass das durchschnittliche Monatseinkommen derzeit bei 14 € liegt und sich die Menschen mit staatlichen Lebensmittel- und Güterkarten über Wasser halten müssen.
Innerhalb des Landes ist dadurch ein ungeheurer Brain-Drain zu verzeichnen, gut ausgebildete Akademiker, Ärzte etc. arbeiten teilweise lieber als Kofferträger, um über Trinkgelder an Devisen zu gelangen, als sich mit wertlosem Geld in einer Mangelwirtschaft bewegen zu müssen.Lehrer mit Fremdsprachenkenntnissen sind zudem in der Tourismusbranche gefragt und oftmals nicht bereit, in kleinen Dörfer auf dem Lande zu arbeiten und sich mit den alltäglichen Unzulänglichkeiten (Stromausfall, kein öffentliches Transportwersen etc.) zu arrangieren.
Als völlig verqueer habe ich den Moment empfunden als wir auf unserem Ausflug nach Havanna unsere Reiseleiterin zum Mittagessen eingeladen und dafür ein reales kubanisches Monatseinkommen ausgegeben haben.
Durch die Blockadepolitik der USA ist Kuba in den vergangenen 40 Jahren ein geschätzer Schaden von 86 Milliarden $ zugefügt worden und eine Abkehr von dieser dämlichen Politik ist nicht in Sicht, zumindest solange Castro noch lebt.
Es ist kaum zu glauben, dass Kuba einst eines der reichsten Länder Mittelamerikas war, das in vielen Bereichen (Bildung, Gesundheitsversorgung) sogar weiter entwickelt war als weite Teile der USA.
Zumindest kann man sich gewiss sein, dass unsere Trinkgelder im Hotel ganze Familien über Wasser halten und z.B. der nette Kellner Ariel seiner ein Monat alten Tochter vernünftige Nahrung organisieren kann.
Alles in allem war es aber ein grandioser und entspannter Urlaub: Varadero hat angeblich sogar den schönsten Strand der Karibik. Aber auch Essen, Unterkunft und Service waren im Iberostar Varadero erstklassig.
Hallo miteinander,
wir sind gut angekommen, waren gestern schon in Havanna und verfluchen das schlechte Wetter.
Gruß nach Deutschland
Philipp
P.S. Internet ist lahm und teuer