In den vergangenen sechs Wochen sind verschiedene Ideen in der Nachbarschaft aufgekommen, die wir teilweise intensiv diskutiert haben. Ich habe daraus die folgende Liste mit (wahrscheinlich unvollständigen Forderungen) erstellt.

Kleinster gemeinsamer Nenner ist die:

  • Verbindliche Senkung der Höchstbelegung auf 250-300 Menschen, vorzugsweise nur Familien, um der Entstehung von Angsträumen durch neue Akteure bei der Nutzung des öffentlichen Umfelds entgegen zu wirken.

Darüber hinaus fordere ich:

  • Befestigung der Zufahrtsstraße zum verlegten Kleingarten-Parkplatz auf Kosten der Stadt. Wird der bestehende Weg nämlich nicht befestigt, dürfte dies im Sommer zu einer unerträglichen und vor allem vermeidbaren Feinstaubbelastung führen, was ich als Vater zweier kleiner Kinder nicht tolerieren werde.
  • Eine für Fußgänger optimierte Ampelschaltung an der Kreuzung Münchener Str. / Ickerswarder Str., um das Unfallrisiko zu minimieren.
  • Eine überwachte Geschwindigkeitsbegrenzung der Münchener Str. etwa zwischen Itter und Universität auf 50 km/h, um den Verkehrslärm zu reduzieren.
  • Verbindliche Zusage, wann die Unterbringung wieder aufgelöst wird.
  • Anstellung einer Koordinatorin / eines Koordinators der Bildungs- und Sozialangebote.
  • Ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Freizeitkonzept für die Bewohner, das nicht nur auf Leistungen von Ehrenamtlichen beruht.
  • Geregelte Unterstützung der Bewohner durch Vor-Ort-Versorgung mit medizinischen, behördlichen und integrativen Leistungen.

Die seit dem 2. Februar 2016 in den Düsseldorfer Lokalmedien diskutierten Pläne zur weiteren dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen im südlichen Stadtteil Wersten, insb. an der Ickerswarder Str. werde ich mit diesem Blog begleiten.

Mit meiner fast vierjährigen Tochter habe ich mittlerweile Bau und Bezug der Einrichtung mit Playmobil nachgespielt, immerhin wird eine der Wohneinheiten direkt vor ihrem Kinderzimmerfenster errichtet werden, so dass ich sie damit langsam an das Thema heranführen kann. 😀

Playmobil Flüchtlingsheim im Stadtteil

Playmobil Flüchtlingsheim aus der Vogelperspektive.

Playmobil Flüchtlingsheim im Detail

Playmobil Flüchtlingsheim im Detail, Einzug der Flüchtlinge, Begleitung durch Sanitätsdienst sowie mobilen Imbiss.

+++++ Update 27.04.2016 +++++

Verrückt, sogar der Herr Broder von welt.de schreibt über unseren kleinen Stadtteil und den sich regenden Protest. Journalistische Unterstützung wie man sich sie wünscht …

+++++ Update 24.04.2016 +++++

Da ich beruflich und familiär in den letzten fünf Wochen stark eingespannt war, habe ich erst heute die Chronologie der Ereignisse aktualisieren können.

+++++ Update 21.04.2016 +++++

Der lange angekündigte Infoabend hat am 21. April 2016 stattgefunden und die Aula der Theodor-Heuss-Schule war gut besucht. Die Anzahl der Plätze der Flüchtlingsunterkunft an der Ickerswarder Str. soll 400 betragen und somit am unteren Ende der bislang diskutierten Spanne liegen, so dass eine doppelstöckige Bauweise ausreicht. Die Unterkunft wird vom DRK betrieben werden. Beginnen werden die Bauarbeiten im Sommer, so dass ein Bezug im Spätherbst möglich sein wird.

Es soll alsbald einen Ortstermin geben, auf dem Details vorgestellt und letzte Anregungen aufgenommen werden.

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Hiermit beginne ich eine Sammlung von kommentierten Artikeln und Meinungen zum Entgeltgleichheitsgesetz in Deutschland, das seit Dezember 2015 intensiv diskutiert wird.

Dass überwiegend Kritik an der handwerklichen Umsetzung geäußert wird, wundert mich nicht, nachdem ich im vergangenen Jahr mit meiner Firma an einer Ausschreibung des BMFSFJ teilgenommen habe. Wir haben in der zweiten Runde unseren Teilnahmeverzicht erklärt, da weder die Planungsprämissen die notwendige Stringenz aufwiesen, um ein valides Angebot zu kalkulieren noch der Zeitrahmen zur Umsetzung realistisch schien. Darüber hinaus sind uns bei der Analyse der vorliegenden Informationen, große Zweifel an der Belastbarkeit der Ergebnisse der vorgeschlagenen Verfahren zur Herstellung von Equal Pay gekommen.

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Auf jeweils zwei Startup-Touren auf der Zukunft Personal stellen sich am 16. und 17. September in Köln spannende HR-Startups vor, deren Ziel es ist, die Arbeitswelt ins digitale Zeitalter zu führen. Die Liste der teilnehmenden Startups finden Sie anbei.

Zahlreiche Mitglieder der Fachgruppe HR-Startups im BVDS sind auf der Messe Zukunft Personal vertreten. Am Mittwoch, 16. September beginnt um 9.15 Uhr eine HR-Startup-Tour. Eine zweite Tour startet am Donnerstag, 17. September um 16.00 Uhr. Die geführten Touren bieten in ca. 90 Minuten einen kompakten Überblick über verschiedenste HR-Startups in mehreren Messehallen. Die Startups präsentieren sich jeweils kurz an Ihren Ständen mit einer Vorstellung und einer Fragerunde. Personalmanager und Journalisten sind herzlich zu den Startup-Touren eingeladen.

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Jonathan ist am 20.08.2015 um 09:17 Uhr zur Welt gekommen. Er ist 51 cm lang und wiegt 3.620 gr.

Jo

Philipp Schuch

Die Entwicklung von gradar

Auswahl und Gewichtung der Faktoren sind ein zentraler Punkt bei der Gestaltung von Stellenbewertungssystemen. Die Faktoren von gradar basieren auf einer von Ralf geleiteten intensiven Analyse des aktuellen internationalen Forschungstandes der Arbeitswissenschaften und Organisationslehre und wurden von Janina, Silke, Volker und mir während der Entwicklung permanent auf ihre Relevanz und Belastbarkeit in der betrieblichen Praxis geprüft.

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gradar ist ein modernes System zur Stellenbewertung, wie ich es mir schon seit Jahren wünsche.Druck

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Im Dezember 2012 besuchte ich an der Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann GmbH eine 80stündige Sanitätsausbildung, die der Vertiefung und Erweiterung der Inhalte eines zuvor beim DRK Bildungszentrum belegten Erste-Hilfe-Lehrgangs diente. Ich hatte früher im Jahr einige Notfallsituationen auf Schiene und Straße erlebt, die Fähigkeiten und Wissen jenseits meines Erste-Hilfe Ausbildungsniveaus erfordert haben.

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Philipp Schuch

Hallo Welt – Maira Luise ist da

Maira Luise ist am 12.06.2012 um 07:32 Uhr zur Welt gekommen. Sie ist vorerst noch 51,5 cm lang und 3.250 gr. schwer. 🙂

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„Suchst Du eine neue berufliche Herausforderung in einem internationalen Unternehmen? Finde PEAK-IT bei Youtube oder im Netz. Wir haben Jobs und beste Weiterbildungsmöglichkeiten für Systemadministratoren und im Support.“

Wer hat diesen Radiospot in den letzten Wochen nicht gehört. PEAK-IT ist ein spezialisierter IT-Dienstleister, der neben der klassischen Zeitarbeit im IT-Bereich auch Insourcing für den IT-Support anbietet und seit kurzem Radiowerbung schaltet, um auf die eigene Website und den eigenen Youtube Kanal aufmerksam zu machen und die eigene, in Deutschland neue, Arbeitgebermarke ins Bewusstsein von IT-Spezialisten zu rufen.

Betrachtet man die Zugriffszahlen auf Youtube und Alexa, scheint die Kampagne jedoch ziemlich erfolglos zu verlaufen. Der Youtube Kanal hat vom 14.08.2011 bis zum heutigen Tag gerade mal 1.324 Aufrufe und drei (auch als SPAM zu klassifizierende) Abonnenten zu verzeichnen.
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