Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich mir meinen immer noch aktuellen Laptop, einen Sony Vaio SZ4, gekauft. Nach einem ersten Downgrade auf Windows XP, bin ich Anfang dieses Jahres wieder auf Windows Vista mit Service Pack 2 umgestiegen. Die Erfahrung mit Vista war durchwachsen, immerhin hatte ich zwischenzeitlich meine Adobe-Software von CS2 auf CS4 aktualisiert, so  dass ich endlich Acrobat, Photoshop & Premiere problemlos nutzen konnte.

Zwischenzeitlich ist die integrierte Standardfestplatte mit 160GB (Seagate Momentus 5400.3) nahezu vollgelaufen, so dass ich mich vergangene Woche zu einem Festplatten-Upgrade entschieden habe. Der Laptop läuft nun einwandfrei mit einer brandneuen Seagate Momentus 7.200.4 (500GB) und es war eine tolle Erfahrung, mal wieder an einem Rechner schrauben zu können. Eine detailierte, englischsprachige Anleitung zum Austausch der Festplatte findet sich hier.

Im Anschluss habe ich Windows 7 – 32 Bit installiert, was absolut problemlos möglich war. Einzig den Treiber für die nvidia Grafikkarte musste ich extern von der Sony Support Seite beziehen, hier funktioniert der Vista-Treiber einwandfrei.

Sollte also jemand überlegen, die Festplatte austauschen und/oder Windows 7 auf einem Sony Vaio SZ4 installieren zu wollen, es funktioniert.

Ein Start-up mit einer Business Idee bekommt in der Frühphasenfinanzierung zum Start MAXIMAL 1 Mio. im Venture Capital Markt. Damit muss SCHNELL das Produkt oder zumindest ein Prototyp entwickelt werden, der wirklich funktioniert: d.h. nicht in einer Marktforschung gut abschneidet, sondern echte Nutzer oder Umsätze generiert. Bertelsmann hat scoyo 20 Mio. Frühphasenfinanzierung bereitgestellt – darüber muss die gesamte VC-Welt gelacht haben.
Den ganzen Beitrag lesen »

Philipp Schuch

Order of things …

“Anything that is in the world when you’re born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works. Anything that’s invented between when you’re fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it. Anything invented after you’re thirty-five is against the natural order of things.”

(Douglas Adams, Hitchhikers Guide to the Galaxy)

Philipp Schuch

Socialbar Ruhrgebiet am 09.07.2009

Liebe Campaignerin, lieber Campaigner, liebe (Netz-)Aktivistin, lieber
(Netz-)Aktivist,

Wir wollen mit Dir reden: bei der Socialbar. Am Donnerstag, 09.07.2009
ab 19 Uhr im Unperfekthaus Essen.

Über Erfahrungen, wie man das Netz für politisches und
gesellschaftliches Engagement nutzen kann. Über Fragen und Probleme,
vor denen NGOs und Initiativen dabei stehen. Darüber, wie “Web 2.0″
die Zivilgesellschaft stärken kann. Die Socialbar bietet den Raum und

den Ort, die Inhalte bestimmst Du mit.
Den ganzen Beitrag lesen »

Philipp Schuch

Blog ist da

Seit 2001 existiert diese Website in der inzwischen 6. Revision. Wie alles begann, kann man sehr schön bei archive.org nachschauen.

Heute habe ich viele der alten Artikel meiner Website in mein neues Weblog übernommen. Die Bildergallerien habe ich aufgelöst und werde die einzelnen Fotos nach und nach an anderen Orten veröffentlichen, z.B. in den Netzwerken EES BambergMedienbildung oder Görres Ehemalige.

Ich werde künftig versuchen, regelmäßiger zu verschiedenen Themen zu posten, allein schon durch meinen Beruf als Berater bei Watson Wyatt dürften sich einige interessante Gelegenheiten ergeben.

Philipp Schuch

Blog kommt

Seit ich als Corporate Blogger zum Thema Vergütung und Nebenleistungen aktiv bin, habe ich das Blog Prinzip richtig schätzen gelernt. Man ist deutlich schneller in der Veröffentlichung von Texten und strukturiert seine Beiträge besser als es z.B. mit meiner joomla-basierten Website möglich wäre. Ich werde daher in naher Zukunft ebenfalls auf Wordpress umschwenken und meine Seite zu einem Blog umbauen. In diesem Zuge wird leider auch das neunjährige Bildarchiv größtenteils verschwinden. Alles hat seine Zeit …

Philipp Schuch

Watson Wyatt Blog online

Nach einer etwa viermonatigen internen Abstimmungs- und Testphase, ist heute um 17.30 Uhr das erste Watson Wyatt Weblog in Deutschland unter Federführung des Teams Data Services in Düsseldorf online gegangen: http://wwds-blog-deutschland.com/

Den ganzen Beitrag lesen »

Inzwischen dürfte ja gemeinhin bekannt sein, dass es mein erklärtes Ziel ist, die Wohnung vollständig zu vernetzen. Nachdem wir schon bei Bezug im Oktober 2007 ein Netzwerkkabel im Wohnzimmer verlegt hatten, um TV & Co (XBOX, HD Player, etc.) anschließen zu können, ist es seit Januar 2009 endlich möglich, dass nun auch das Keller(gäste)appartment per Gigabit Ethernet versorgt wird. Mein neuestes Spielzeug ist allerdings ein Streaming Client, also ein Gerät, das multimediale Inhalte von der Serverfestplatte oder einem beliebigen angeschlossenen Medium (USB-Stick, integrierte Festplatte, DVD-Laufwerk, etc.) direkt auf dem Fernseher wiedergeben kann.

Bevor ich den “Networked Media Tank” Popcorn Hour A110 vergangene Woche erwarb, habe ich verschiedene andere Möglichkeiten durchgespielt, wie man vor allem Videos auf dem großen Fernseher anschauen könnte. Eine Alternative wäre Streaming über die XBOX 360 bzw. über eine Playstation 3. Großer Nachteil dieser Konsolen sind jedoch sowohl Stromverbrauch als auch Lautstärke der Lüfter.

Ein iPod Touch ist  ebenfalls keine Alternative. Apple ermöglicht nicht die Wiedergabe beliebiger Video-Codecs, so dass alle Videos erst in das Apple-eigene MP4 Format gewandelt werden müssen, um sie auf dem iPod Touch bzw. per Komponentenkabel auf einem angeschlossenen Bildschirm abspielen zu können. Ganz ehrlich, das ist mir zu blöd. Der iPod Touch ist ein tolles Gadget, um Musik zu hören und mal eben im Internet zu surfen, aber als Video-Maschine beschränken die Hard- und Software die Möglichkeiten viel zu sehr.

Als wir z.B. am Morgen nach meiner Geburtstagsparty die Bilder des Vorabends auf dem Fernseher anschauen wollten, musste ich diese erst auf den Rechner ziehen, dann in iTunes einspeisen und mit dem iPod synchronisieren. Erst dann konnte ich das Gerät an den Fernseher anschließen, um die Bilder abzuspielen. Einen automatischen Abgleich per WLAN gibt es nicht.

Ich persönlich glaube nicht, dass Apple mit dieser Closed-Strategie noch lange erfolgreich bleiben kann. Geschichte lehrt uns, dass alle Mauern, die der Mensch gebaut hat, entweder eines Tages radikal niedergerissen wurden oder aber zu einer inneren Degeneration des Systems (römisches Reich, katholische Kirche, DDR, etc.) geführt haben, an der dieses dann von selbst gescheitert ist.

Genug des Exkurses zu Höhen und Tiefen als Besitzer eines iPod Touch.

Eine offene Lösung, die alle Medienformate unterstützt, habe ich mit dem Popcorn Hour A110 Streaming Client gefunden. Dabei handelt es sich um eine kleine Box mit HDMI, Komponenten, Netzwerk und USB Schnittstellen, die ich per HDMI an den Fernseher angeschlossen und mit einem Netzwerkkabel an einen Gigabit Switch gehängt habe.

Nach dem ersten Einschalten hat das Gerät gleich meinen Windows Homeserver gefunden und konnte alle Musikstücke und Videodateien per UPNP bzw. Windows Media Connect wiedergeben. ISO-Images kann man auf diesem Wege allerdings nicht laden, da diese von Windows Media Connect nicht unterstützt werden. Hierzu musste ich eine Samba-Freigabe einrichten. Hierfür habe ich einen dedizierten Nutzer “Video” angelegt, der nur Zugriff auf die Verzeichnisse mit den Videos hat. Diesen Nutzer trägt man im Pfad: Setup > Media Server > Network Shares ein und kann im Anschluss gleich auf die Verzeichnisse des neuen Shares zugreifen.

Über einen so eingerichteten Share kann man dann auch ISO-Images von DVDs abspielen.

Wenn es in Deutschland nicht illegal wäre, den Kopierschutz von DVDs zu umgehen, würde ich z.B. mit AnyDVD meine gesamten Serien auf die Festplatte des Servers ziehen und die DVD-Boxen im Regal verstauben lassen. Warum soll man Datenträger wechseln, wenn die Daten direkt über das Netzwerk geladen werden können? Nun, das deutsche Urheberrecht ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass ein Großteil der Regierung / der Volksvertreter noch nicht in der heutigen Zeit angekommen sind.

Abschließend möchte ich den Popcorn Hour A110 Streaming Client als “Gadget of the Year” vorschlagen. Auf gleichwertigen Plätzen folgen mein Windows Homeserver von Tranquil PC, Amazon S3 online Backup mit Hilfe von Jungle Disk, mein iPod Touch, Friendfeed, Twitter und natürlich OpenNetworX in der aktuellen und kommenden Version (Q2 2009). Da ich an dieser Stelle verschiedene Technologien, Services & Medien mische, dürfen natürlich “How I met your mother” und “LOST” nicht fehlen. :-)

Philipp Schuch

Eine neue Backup Strategie

Dieser Beitrag ist in Arbeit (”work-in-progress“) und dient für die kommenden Wochen als Ort, um die Ergebnisse meiner Experimente festzuhalten. Ziel der Überlegungen zu meiner neuen Backup Strategie ist ein verteiltes Backup der Daten aller Familienangehöriger.

Aktualisierung: 11. Dezember 2008

Rahmenbedingungen

Seit Mai diesen Jahres steht in meiner Düsseldorfer Wohnung ein Server mit dem Windows Home Server Betriebssystem. Die Hardware habe ich von Tranquil PC bezogen und besteht aus einem früheren Modell der T7 Reihe, das ich mit dem T7-HDx Modul um zusätzlichen Festplattenspeicher ergänzt habe. Das System ist lüfterlos und läuft somit bis auf die Festplattenzugriffe sehr geräuscharm.

Die derzeitigen Backup Vorkehrungen

Derzeit werden die Backups (Client-Images) durch die sogenannte Windows Home Server Konsole auf den lokalen Rechnern im Heimnetzwerk veranlasst. Diese Backups würden sich im Falle eines Festplattencrashs mit Hilfe einer Boot-CD wiederherstellen lassen. Ebenso kann man auf ältere Versionen einzelner Dateien innerhalb der Images zugreifen, da die Daten inkrementell gesichert werden.

Auf diese Weise ist man zumindest bei Ausfall eines Rechners geschützt und kann seine Daten sehr schnell wieder herstellen. Die Daten werden zudem auf dem Home Server auf mehrere (3) Festplatten verteilt abgelegt und sind somit zusätzlich gesichert.

Für den Fall, dass ein lokaler Rechner ausfällt mache ich mir also keine Sorgen, Video und Bilddateien speichere ich zudem noch separat auf einer externen Festplatte.

Würden nun aber bei einem Einbruch sowohl Laptop und Server entwendet oder in einem anderen Szenario durch Feuer, Sturm und Wasser beschädigt, könnte ich nur noch auf veraltete Backups im Haushalt meiner Mutter zugreifen, die dort auf DVDs eingelagert sind.

Ihre Backup Strategie beschränkt sich z.Z. darauf, dass ihr Rechner zwei gespiegelte Festplatten hat, so dass zumindest das Risiko eines Festplattenausfalls deutlich reduziert wird. Eine Koppelung beider Netzwerke habe ich noch nicht erreicht, mein DrayTek Router und ihre Fritzbox passen nicht gut zusammen, so dass ihr Rechner nicht auf meinen Home Server zugreifen kann.

Ein neuer Ansatz

Um die lokalen Backup-Lösungen nun mit einer ausgelagerten zu ergänzen, könnte man regelmäßig zwei größere Datenträger (Festplatten) befüllen und am jeweils anderen Ort einlagern. Dies erfordert jedoch einen zusätzlichen logistischen Aufwand und sehr viel Disziplin, um die Daten auch wirklich aktuell zu halten.

Meine Überlegungen gehen nun in die Richtung, Amazon S3 von amazon.com als Online-Speicher-Dienst zu nutzen und die Daten damit zu synchronisieren. Die Daten werden lokal auf dem eigenen Rechner verschlüsselt und über eine zusätzlich verschlüsselte Verbindung an S3 übertragen. Sollte es also zu einem Ausfall oder einem Schwund meiner lokalen Hardware kommen, lägen meine Daten sicher auf mehrere Rechenzentren von Amazon verteilt und ich könnte sie in Ruhe auf einen neuen Laptop ziehen. Als Client probiere ich derzeit Jungle Disk sowohl in der Desktop Version (bei meiner Mutter) als auch in der Windows Home Server Version (bei mir) aus.

Vertrauensvorschuss an Jungle Disk und Amazon

Es stellt sich natürlich die Frage, ob man Amazon vertrauen kann. Ich glaube nicht, dass Amazon versuchen wird, meine Daten zu entschlüsseln und zu analysieren. Ich sehe kein Geschäftsmodell, das einen solchen Vertrauensbruch rechtfertigen würde. Im Gegensatz zu einer selbstgestrickten Lösung mit einem externen ftp Server o.ä. bietet mir Amazon zudem eine größere Sicherheit, dass die Daten professionell gespeichert und gesichert werden, als wenn ich mich selbst auch noch um die Technik kümmern oder auf einen kleineren Dienstleister verlassen müsste. Jungle Disk macht als Software Anbieter ebenfalls einen guten Eindruck und wurde jünst von Rackspace, einem der größten und seriösesten Hosting-Anbieter der Welt übernommen.

Selbst wenn die Software dereinst nicht mehr weiterentwickelt würde, so ist die Datenhaltung davon unberührt, da sie komplett bei Amazon S3 liegt.

Szenarioüberblick

Zusammenfassend möchte ich noch einen kurzen Überblick über die verschiedenen Orte mit Daten in diesem Szenario geben.

Düsseldorf – meine Wohnung

z.Z. drei, bald wieder fünf bis sechs PCs ;)

Auf einem der Rechner liegen meine Daten, diese werden mit dem lokalen Windows Home Server per SyncToy synchronisiert. Microsoft SyncToy sorgt dafür, dass Unterordner aus meinen Eigenen Dateien mit den freigegebenen Ordnern auf dem Server abgeglichen werden. Zusätzlich fährt der Home Server regelmäßig vollständige Images der Festplatte aller registrierten Rechner.

Die Synchronisierung zwischen Home Server und Amazon S3 übernimmt das Jungle Disk Home Server Plugin auf Basis freigegebener Ordner.

Die Jungle Disk Desktop Edition synchronisiert darüber hinaus die Daten meiner Mutter mit unserem gemeinsamen Amazon S3 Account, Zusätzlich speichert sie ihre wichtigen Dokumente und Bilder separat auf DVDs oder einer externen Festplatte ab.

Erste Erfahrungen (Stand 11. Dezember 2008)

Fast eine Woche hat es gedauert, bis alle Daten vom Home Server zu Amazon S3 übertragen waren. Per JungleDisk Webaccess habe ich nun auch Zugriff auf die Daten bei Amazon S3, natürlich mit größerer Bandbreite, als wenn ich direkt auf meinen Home Server zugreifen würde, der bei mir im Wohnzimmer steht und nur per 1Mbit Upstream angebunden ist.

So weit ich sehen kann, wurden die Daten vollständig übertragen.

In einem zweiteren Schritt gilt es nun noch, den Rechner meiner Mutter mit Amazon S3 zu verbinden und ein erstes Backup zu fahren. Ich bin mal gespannt, wie sich die Desktop Version schlägt.

Philipp Schuch

OpenNetworX ist die neue Heimat von kaioo

OpenNetworX ist die neue Heimat von kaioo. OpenNetworX ist als Meta-Plattform aus kaioo hervorgegangen und bietet seit August die Möglichkeit, eigene Soziale Netzwerke zu gründen.

Für Schulen, Hochschulen, Vereine, (gemeinnützige) Organisation etc. sind diese Netzwerke kostenlos, werbefrei und ermöglichen ein eigenes Design & eine eigene Internet-Adresse (CNAME Domain Weiterleitung).  Die Gemeinnützigkeit der OpenNetworX Stiftung garantiert den Schutz der Nutzerdaten vor kommerzieller Verwertung und ermöglicht die kostenlose und werbefreie Nutzung der Netzwerke.

Technologisch ist die Plattform auch ganz vorne dabei, OpenNetworX setzt als Framework auf das Google Web Toolkit und hat seit der jüngsten Version eine Unterstützung für die OpenSocial-API integriert. Auf Basis dieser Schnittstelle lassen sich eigene Widgets (Applikationen) für die Netzwerke entwickeln.

kaioo nutzt nun als größtes Netzwerk die OpenNetworX Plattform und ist weiterhin unter www.kaioo.com zu erreichen. In den nächsten Wochen / Monaten wird zudem die langerwartete Möglichkeit zur Generierung von Spendengeldern aus Affiliate-Programmen in Kooperation mit Clicks4Charity eingebaut.

Nächste Einträge »